HNO für Ruanda

Ausbildung für die Zukunft

Ruanda ist das am dichtesten bevölkerte Land Afrikas und eines der ärmsten Länder der Welt. Für die Versorgung von 12 Millionen Einwohnern, davon 5,5 Millionen Kindern, stehen etwa 600 Ärzte zur Verfügung. Im Jahr 2009 gab es im ganzen Land 5 HNO-Ärzte.

Noch immer ist das Land von den Folgen des Genozides 1994 geprägt, bei dem innerhalb von drei Monaten knapp 1 Million Menschen ermordet wurden. Nach Beendigung des Völkermordes begann der Wiederaufbau. Seitdem erfreut sich Ruanda einer für afrikanische Verhältnisse ungewöhnlichen Stabilität, eines stetigen Wirtschaftswachstums und einer langsamen Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.

Der Verein HNO-Ruanda e. V. unterstützt seit 2009 mit seiner Arbeit die Ausbildung von HNO-Ärzten im Land. Drei bis viermal jährlich fahren zweiköpfige Teams von erfahrenen HNO-Ärzten aus Deutschland für zwei Wochen nach Ruanda und begleiten die Weiterbildung in Ambulanz, OP und Seminaren vor Ort. Mittlerweile haben die ersten Fachärzte in Ruanda das vierjährige Curriculum durchlaufen. Fortbildungen in der Ohr- und Nasennebenhöhlenchirurgie in Deutschland schlossen sich an.

Auch unsere Praxis unterstützt die Arbeit des Vereins durch die Weiterbildung ärztlicher Kollegen vor Ort in Ruanda.

Das ZDF hat in der Sendung "Ein Herz für Kinder" über dieses Projekt berichtet. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

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Quelle: hno-aerzte-im-netz.de